Focus Stacking

Zitat Wikipedia: „Der englische Begriff focus stacking, wörtliche Übersetzung ‚Fokus-Stapelung‘, seltener auch Schärfentiefeerweiterung oder deep focus fusion (DFF) genannt, beschreibt eine Kombination aus fotografischer Aufnahme- und digitaler Bildbearbeitungstechnik. Sie wird insbesondere in der digitalen Makrofotografie genutzt, um ein Bild mit außergewöhnlich großer Schärfentiefe zu erzeugen. In der Messtechnik wird diese Technologie auch Fokusvariation genannt.“ Zitat Ende.

Diese Technik habe ich auch versucht. Um auch ein Erfolgserlebnis zu haben, versuchte ich mich am unbewegten Objekt, was meiner Meinung nach für Neulinge in dieser Technik unerlässlich ist. Als Thema dienten zunächst einfache Muscheln.

Turritella communis, zusammengesetzt aus 30 Einzelaufnahmen
Turritella communis, zusammengesetzt aus 30 Einzelaufnahmen
Vielleicht Canarium mutabile, zusammengesetzt aus 33 Einzelaufnahmen
Vielleicht Canarium mutabile, zusammengesetzt aus 33 Einzelaufnahmen
Aequipecten opercularis, zusammengesetzt aus 25 Einzelaufnahmen
Aequipecten opercularis, zusammengesetzt aus 25 Einzelaufnahmen

Als Aufnahmegerät diente meine CANON 600D, bestückt mit dem 100mm f/2.8 Macro USM Objektiv auf Stativ. Zur Verwendung kam auch ein Einstell-Schlitten um gleichmäßige Abstände der Schärfe-Ebenen zu gewährleisten. Die Objekte lagen auf einer Rauchglas-Scheibe, die Spiegelungen wurden mit einem Polarisationsfilter minimiert. Die Aufnahmen entstanden im Wohnzimmer bei vorhandenem Licht. Belichtungswerte: Blende: f/5.6; Belichtungszeiten zwischen 5 und 10 sec.; ISO 100.

Die Einzelbilder der verschiedenen Schärfe-Ebenen wurden in der kostenlos erhältlichen Software CombineZP verschmolzen und anschließend verkleinert. Bei Interesse können die Bilder in einer maximalen Auflösung von 5374 x 3583 angefordert werden.

Sollte ein Biologe über diesen Beitrag stolpern: Ich würde mich sehr freuen, wenn ich die Bilder auch mit dem biologisch korrekten Namen versehen könnte.

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